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Band 3 der Spreti-Studien

Oliver Pfeiffer (Hrsg.): Das Tagebuch des Cajetan von Spreti (1770-1807).

Aufzeichnungen eines bayerischen Artilleriemajors aus dem Vierten Koalitionskrieg 1806/07

Die Rolle Bayerns im Napoleonischen Zeitalter zählt unstrittig zu den attraktivsten Themen der jüngeren bayerischen Geschichte. An spannungsreicher Dramatik ist das Geschehen wohl kaum zu überbieten: Es verbinden sich mit- und gegeneinander die Beteiligung an den Kriegszügen zuerst gegen Napoleon und dann an dessen Seite, das Ende der Bavaria Sancta in Säkularisation und Mediatisierung, die territoriale Erweiterung und die Rangerhöhung zum Königreich, der Untergang des Alten Reichs und das grundstürzende Reformwerk des Grafen Montgelas!

Der Band beinhaltet die Edition der Tagebuchaufzeichnungen und eine Einführung in die Ereignisse.

Herbert Utz Verlag, München 2015

Band 4 der Spreti-Studien

Jörg Zedler (Hrsg.): “Was die Welt im Innersten zusammenhält”. Gesellschaftlich-staatliche Kohäsionskräfte im 19. und 20. Jahrhundert

Wenige Fragestellungen haben in der aktuellen geschichts- und sozialwissenschaftlichen Debatte soviel Aufmerksamkeit auf sich ziehen können, wie jene, die auf spezifische Identitäten und Erinnerungskulturen abzielt. Wenn man sich diesem Themenkreis annähert, dann wird – vor allem in genuin geschichtswissenschaftlicher Perspektive – sehr schnell deutlich, dass der phänomenologische, der schlicht beschreibende Zugriff nicht hinreicht, dass vielmehr nach den absichtsvoll eingesetzten Strategien und Methoden solcher Identitäts- und Erinnerungsstiftung zu fragen ist. Hier mit dem Begriff der Kohäsionskräfte zu hantieren, poetisch davon zu reden, „was die Welt im Innersten zusammenhält“, hat den großen Vorzug, sich auf ein gegenstands-, epochen- und territorienübergreifendes Phänomen einlassen zu dürfen: Das postsowjetische Russland kommt dabei neben den USA und dem Freistaat Bayern zu stehen; die politischen Erinnerungskulturen in Frankreich nach 1871 und in Deutschland nach 1918 geraten zu Parallelerscheinungen; das Gedenken an zwei Nationalheroen in Deutschland und Italien wird nebeneinandergestellt und schließlich wird das Musikdrama ebenso auf seine Kohäsionsqualität befragt wie die Konsumfixierung in der alten Bundesrepublik.

Mit Beiträgen von Michael Walter, Michael Hochgeschwender, Ekaterina Makhotina, Katharina Weigand, Jörg Zedler, Michael Kißener, Michael Wolffsohn, Friedrich Kießling und Hans-Michael Körner.

Herbert Utz Verlag, München 2014

Suzane Freifrau von Seckendorff / Heinrich Graf von Spreti (Hrsg.): Szenen eines Familienlebens zur Zeit der Napoleonischen Kriege. “Im Fall ich bleibe, so empfehle ich Dir die guten Kinder…”

Die Briefe des Artilleriekommandanten Cajetan Graf von Spreti aus den Napoleonischen Feldzügen geben auch die menschliche Dimension abseits des Kriegsgeschehens wieder. Sie vermitteln lebendig das Ehe- und Familienleben in jener langen Kriegsperiode. Die Jugenderinnerungen seines Sohnes Friedrich zeigen diese unruhige Zeit aus der wenig beachteten Perspektive der heranwachsenden Generation. Der Band ist über die Stiftung zu beziehen (€ 22).

“Es soll mein Tagebuch sein…” Feldkorrespondenz des Franz Josef Graf von und zu Eltz, 31. Mai 1941 – 25. August 1943, hrsg. von Heinrich Graf von Spreti;
mit zahlreichen Abbildungen und einer Stammtafel. Der Band ist über die Stiftung zu beziehen.

Band 2 der Spreti-Studien

Jörg Zedler (Hrsg.): Der Heilige Stuhl in den internationalen Beziehungen (1870-1939)

Der Band “Der Heilige Stuhl in den internationalen Beziehungen 1870–1939” geht der Rolle des Heiligen Stuhls in den internationalen Beziehungen zwischen 1870 und 1939 nach. Es fragt nach den Zielsetzungen einzelner Staaten genauso wie nach denen der römischen Kurie. Anhand ausgewählter Probleme werden neueste Forschungsergebnisse präsentiert, die z.T. auf der Verfügbarkeit der vatikanischen Akten für den gesamten Pontifikat von Pius XI. seit Herbst 2006 beruhen. So entsteht das Bild eines Akteurs, der wie kein anderer im Zentrum der internationalen Beziehungen stand und damit auch die jeweilige Politik der einzelnen Staaten nachhaltig beeinflusste.

Mit Beiträgen von Martin Schulze Wessel, Alberto Melloni, Winfried Becker, Massimiliano Valente, Andreas Gottsmann, Jörg Zedler, Florian Heinritzi, Klaus Unterburger, Roberto Morozzo Della Rocca, Stefan Samerski, Thomas Brechenmacher, Árpád von Klimó, Emilia Hrabovec und Christian Kuchler.

Herbert Utz Verlag, München 2010

Band 1 der Spreti-Studien

Jörg Zedler: Karl Graf von Spreti. Bilder einer diplomatischen Karriere.

Herbert Utz Verlag, München 2008.

Das Reisejournal des Grafen Friedrich von Spreti. Brasilianische Kaiserhochzeit 1829, München 2008
Friedrich von Spreti begleitete Amélie von Leuchtenberg, die als Auserwählte des Kaisers von Brasilien 1829 die Reise in die Tropen antrat. Friedrich Graf von Spreti begleitete sie dorthin und kehrte erst im darauffolgenden Jahr, 1830, in seine Heimat zurück. Der besondere Reiz des Reisejournals liegt in der Aufmerksamkeit des Verfassers für die Strukturen und wirtschaftlichen Belange seiner Umgebung, weit über die adlige Lebenswelt hinaus. Sein Originaljournal wird ergänzt von Begleittexten, einer Zusammenfassung wichtiger anderer Quellen und erstmals gezeigtem Bildmaterial.
ISBN: 978-3-00-024453-7, 356 Seiten, Hardcover, 39 Euro. Es kann über die Stiftung bezogen werden.

Die Spreti. Geschichte des altadeligen Hauses Spreti, München 1995 (Privatdruck)
Das Buch gibt einen vollständigen Überblick über die Geschichte des altadeligen Hauses Spreti.
351 Seiten, zahlreiche Abbildungen, 37 Ahnentafeln, Hardcover, 100 Euro. Es kann über die Stiftung bezogen werden.

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